Lernberufe

Berufsbildung

BerufsbildungDie Berufsbildung hat bei Fischer Söhne einen sehr hohen Stellenwert. Wir bilden in unserem Betrieb Polymechaniker, Kunststofftechnologen und Kaufleute aus. Unsere Berufslernenden haben die Möglichkeit, ihren Beruf mit den neusten Maschinen, Einrichtungen und Technologien von Grund auf zu erlernen und sich eine solide Basis für die weitere berufliche Zukunft zu erarbeiten. Sie werden dabei von ausgewiesenen Fachleuten eingeführt und unterstützt.

Kaufmännisch

Kaufmännisch

Kauffrau/Kaufmann EFZ
(Dienstleistung und Administration)

Während der 3-jährigen Lehrzeit als Kauffrau oder Kaufmann mit Eidg. Fähigkeitszeugnis, bietet die Firma Fischer Söhne AG den Lernenden gute Fachkenntnisse in verschiedenen kaufmännischen Bereichen. Je nach schulischer Vorbildung stehen drei Profile zur Verfügung (Profil B, Profil E, Profil M mit Berufsmatura).

Im Betrieb befindet sich der Lernende in einer Rotation. Er erhält einen Einblick in alle Abteilungen, um später  seine breiten Kenntnisse anwenden zu können. Er arbeitet im Verkauf, Einkauf, in der Buchhaltung und Arbeitsvorbereitung/Produktionsplanung. Er lernt aber auch die Abteilungen der Qualitätssicherung, Spedition, Werkstatt und Produktion kennen. Das Bedienen der Telefonanlage und die Bearbeitung von Bestellungen bis hin zur Verrechnung sind Aufgaben im 1. Lehrjahr. Der Lernende erhält oft Arbeiten, welche er selber erledigen kann und muss so Selbstverantwortung tragen.

Gleich zu Beginn der Lehre erhält der Jugendliche mit dem Basiskurs in der Berufsschule Grundkenntnisse für den Büroalltag. Später besucht er insgesamt vier überbetriebliche Kurse, in denen die Lernenden weiter ausgebildet werden. Der Lernende erlangt in diesen Kursen Kenntnisse für die Berufswelt und die Lehrzeit. In der Berufsschule werden die Fächer Rechnungswesen, Information - Kommunikation - Administration, Wirtschaft und Gesellschaft, Sport, sowie Deutsch, Englisch und Französisch unterrichtet. Eine junge Kauffrau oder ein junger Kaufmann geniesst also eine sehr breite Allgemeinbildung. Lernende im M-Profil gehen zusätzlich ½ Tag in die Schule. Mit dem Absolvieren der Berufsmatura schaffen sich die Lernenden grössere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die Möglichkeit direkt höhere Ausbildungen anzustreben.

Die Lehrabschlussprüfungsnote besteht aus mehreren Teilen. Nicht nur die Lehrabschlussprüfung zählt, sondern auch die Erfahrungsnoten der Berufsschule vom 2. und 3. Lehrjahr. Zusätzlich erarbeitet der Lernende Prozesseinheiten sowie zwei ALS pro Lehrjahr im Betrieb und drei Arbeitseinheiten in der Berufsschule. Diese verschiedenen Bewertungen ergeben eine betriebliche und eine schulische Abschlussnote.

Nach dem Abschluss der Lehre besitzen die Ausgelernten ein gutes und breites Fachwissen, hohe Selbst- und Sozialkompetenzen und somit stehen den jungen Berufsleuten viele Wege für die berufliche Weiterentwicklung offen.

 

KV-Lehre in der Firma Fischer Söhne AG

Jeden Morgen wenn ich ins Büro komme, fülle ich den Drucker mit Papier auf und räume die Konferenzzimmer auf. Punkt 7.30 Uhr nehmen wir im Büro die Telefonnachtschaltung heraus. Die Bestellungen der Kunden erfassen zählt zu meiner Hauptaufgabe. Zwischendurch klingelt das Telefon. Einige Kunden bestellen direkt via Telefon, andere benötigen einige Infos über unsere Produkte und noch andere müssen einfach verbunden werden. So lernte ich flexibel mit diesen Aufgaben umzugehen.

Um unseren Kunden die richtigen Infos angeben zu können, arbeitete ich auch in der Produktion. Durch diesen Arbeitswechsel erhielt ich viele Infos über unsere Produkte. Zusätzlich erhielt ich bis jetzt einen Einblick in die Buchhaltung. Im zweiten Lehrjahr erhalte ich einen Einblick in die Spedition, in den Einkauf, in die Qualitätssicherung und in die Werkstatt. Diese Arbeitsabwechslung in den diversen Abteilungen verhilft mir zu einem grossen Wissen über unseren Betrieb.

Am Abend lege ich täglich das ZKA (ZentraleKundenAblage) ab. Das heisst, alle Infos, Bestellungen und Rechnungen unserer Kunden werden in Ordner abgelegt. Um 17.00 Uhr schalten wir die Telefonnachtschaltung wieder ein.

Ich habe einige Aufgaben, welche ich selber erledigen und verwalten kann. So verwalte ich eigenständig das Büromaterial und bin dafür verantwortlich, dass immer genügend vorhanden ist. Diese Arbeiten schätze ich sehr, denn so muss ich selbstständig arbeiten und trage eine gewisse Verantwortung.

Ich bin mit meiner Lehrstelle bei der Firma Fischer Söhne AG sehr zufrieden. Es ist mir erlaubt selbstständig zu arbeiten. Ich habe eine gewisse Vielfalt in meiner Arbeit und komme so zu vielen Abwechslungen. So wird man hier flexibel, kollegial, genau, schnell und freundlich. Zusätzlich lerne ich verschiedene Arbeitssituationen kennen. Ich habe Kontakt zu unseren Kunden und kann in einem tollen, jungen Team arbeiten.

 

Weitere Informationen über das Berufsbild auf www.berufsberatung.ch

Kunststoffe

Kunststoffe

Kunststofftechnologe EFZ
(Fachrichtung Spritzgiessen oder Extrusion)

Während der 4-jährigen Lehrzeit erhält der Kunststofftechnologe im ersten Jahr die Grundausbildung in Mechanikerarbeiten wie Bohren, Drehen, Fräsen und Schleifen. Daneben besucht er die obligatorischen Einführungskurse in der Swissmechanic Lehrwerkstätte in Lenzburg. Im 2. Lehrjahr lernt er den Aufbau und die Funktionsweise der Spritzgiess- und Extrusionsformen, danach das Einrichten und Inbetriebnehmen von Spritzgiess- oder Extrusionsanlagen.

Die Grundausbildung findet ihren Abschluss in der 1-tägigen Teilprüfung im Spritzgiessen und der mechanischen Prüfung, deren Ergebnis für die Lehrabschlussnote mitzählt.

Nach der Grundausbildung folgt die Ausbildung im Fachgebiet. Der Berufslernende lernt, Werkzeuge komplett zu bemustern sowie das vertiefte Optimieren der Spritzgiess- oder Extrusionsblasmaschinen.

Die Ausbildung wird mit der IPA, Integrierte Prüfungsarbeit, abgeschlossen. Diese Prüfung wird im Rahmen eines normalen Auftrages durchgeführt. Die Ergebnisse der Arbeit werden dann mit einer Präsentation abgeschlossen.

Nach Abschluss der Lehre stehen den jungen Berufsleuten viele Wege für die Berufliche Weiterentwicklung offen.

 

Weitere Informationen über das Berufsbild auf www.berufsberatung.ch

Werkzeugbau

Werkzeugbau

Polymechaniker EFZ
(Fachrichtung Fertigungsmittelbau)

Während der 4-jährigen Lehrzeit erhält der Polymechaniker in den ersten 2 Jahren die Grundausbildung in Handarbeiten wie Feilen, Löten und Bohren und die Maschinenausbildung in Drehen, Fräsen und Schleifen. Dazu besucht er auch die obligatorischen Einführungskurse in der Swissmechanic Lehrwerkstätte in Lenzburg. Die Grundausbildung findet ihren Abschluss in der 1-tägigen Teilprüfung, deren Ergebnis für die Lehrabschlussnote mitzählt.

Nach der Grundausbildung folgt die Ausbildung im Fachgebiet. Der Berufslernende wird in den Bau von Extrusionsblasformen, Spritzgiesswerkzeugen und Vorrichtungen eingeführt. Er arbeitet dazu an modernen CNC Fräs- und Drehmaschinen.

Die Ausbildung wird mit der IPA, Integrierte Prüfungsarbeit, abgeschlossen. Diese Arbeit kann eine kleines Werkzeug, Vorrichtung oder Teile eines Werkzeuges sein. Die Bedingung dazu ist, dass es sich um eine Arbeit handelt, die nachher im Betrieb verwendet wird. Als Abschluss wird die Arbeit in Form einer Präsentation dem Fachvorgesetzten und einem fremden Experten vorgestellt.

Nach Abschluss der Lehre stehen den jungen Berufsleuten viele Wege für die berufliche Weiterentwicklung offen.

 

Weitere Informationen über das Berufsbild auf www.berufsberatung.ch

Schnupperlehre

Schnupperlehre

Wir bieten die Möglichkeit die Berufe Kunststofftechnologe und Polymechaniker in 1-wöchigen Schnupperlehren kennen zu lernen und die persönliche Eignung dazu zu prüfen.

Während der Schnupperlehre stellen wir praktische Gegenstände her.
Haben wir dein Interesse geweckt? Melde dich bei uns.

Lehrstellen

Eine Lehrstelle bringt Leben in die Bude

Lehrstellensuchende können hier offene Lehrstellen abfragen.
Diese werden von den Aargauer Lehrbetrieben ausgeschrieben.
www.ag.ch/lena